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#61 Wie hybrides Arbeiten richtig funktioniert – mit Hartmuth Gieldanowski, Lead Innovation & Customer Experience Coach

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Elon Musk droht seinen Mitarbeitenden mit der Kündigung, sollten sie nicht ins Büro zurückkommen. Microsoft setzt auf den Wohlfühlfaktor: Mitarbeitende können arbeiten, wann und wie es für sie am besten ist. Aber welcher Weg ist denn nun richtig?

Viele Unternehmen stehen derzeit vor der Frage, ob ihre Arbeitnehmenden weiterhin regelmässig aus dem Homeoffice oder von anderen externen Arbeitsplätzen als dem Büro arbeiten sollen, können, dürfen. Die Meinungen gehen stark auseinander. Deshalb widmen sich Khalil und sein Gast Hartmuth «Hardy» Gieldanowski in der heutigen Folge des InnoPodcast dem hybriden Arbeiten. Hardy ist Lead Innovation & Customer Experience Coach bei der Schweizerischen Post. Aufmerksame Hörerinnen und Hörer erinnern sich vielleicht noch aus Folge 8 des InnoPodcasts, «Agilität einfach erklärt», an ihn.

Unter hybridem Arbeiten wird allgemein der Mix aus der Arbeit vor Ort im Büro und der Arbeit am Computer von einem durch die Mitarbeitenden selbst gewählten Ort verstanden. Es geht also darum, wer wann von wo aus seiner Arbeit nachgeht. Klar ist, dass in den letzten Jahren ein Wechsel stattgefunden hat: weg vom starren Büroalltag hin zu mehr Flexibilität. Daran wird sich gemäss Studien und dem Anspruchsdenken gerade jüngerer Arbeitnehmer*innen auch nichts mehr ändern. Aber wann ist es denn tatsächlich sinnvoll, digital miteinander zu arbeiten und wann sollten Meetings unbedingt physisch stattfinden? Muss ein Workshop am Flipchart durchgeführt werden? Gehören Mitarbeitenden-Gespräche in das nächstgelegene Sitzungszimmer? Und wie können auch Mitarbeitende ohne Bürojob hybrid arbeiten? All diesen und noch mehr Fragen gehen Khalil und Hardy in dieser Folge nach. Eines sei vorweggenommen: schwarz-weiss-Denken ist heute nicht mehr angebracht.

Hartmuth Gieldanowski hat einen Masterabschluss von der Fachhochschule Solothurn-Nordwestschweiz in Business Information Systems und einen von der Universität Duisburg-Essen in Educational Media. Nachdem er drei Jahre in StartUp für Hosting und Webdesign geleitet hat, war er mehrere Jahre in verschiedenen Unternehmen im Bereich der IT tätig. 2010 hat er dann seine IT-Kenntnisse mit seinem jetzigen Arbeitsbereich verbunden und bei der PostFinance als BA/Agile Coach angefangen. Nach einem Abstecher zur Swisscom und dem Swiss Federal Office for Information Technology, Systems and Telecommunication ist er seit 2017 wieder bei der Post und ist seit Januar 2021 Lead Innovation & Customer Experience Coach.

Für die Hörerinnen und Hörer, die die bei der Post beschäftigt sind, hier noch der versprochene Link auf die Test-Card des EspaceLab: https://espacelab.co/39LdNZb

Der InnoPodcast geht in die Sommerpause. Wir hören uns im September wieder 😊

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1:15 Definition hybrides Arbeiten
3:45 Aktuelle Lage bei der Post
8:25 Gute online/offline Meetings
12:15 Gute online/offline Planungssessions
18:15 Gute online/offline Entscheidgremien
24:35 Gute online/offline Mitarbeitendengespräche
27:45 Gute online/offline Workshops
30:00 Summary & warum Hardy nicht eindeutig antwortet
35:25 Tipps für das Remote Arbeiten
38:30 Worauf Mitarbeitende und Führungskräfte achten müssen
43:30 Hybrid Work für Front Line Worker
49:40 Outro & Message an die EspaceLab Community

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Über den Host 
Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden.  Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweiz

#60 Die Post steht unter Strom – mit Nigel Storny, CEO Post Company Cars AG

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Bis 2030 will die Post die komplette Logistik von Briefen und Paketen (also die entsprechenden Fahrzeuge, die dabei zum Einsatz kommen) komplett elektrifizieren. Bis 2040 dann auch den gesamten öffentlichen Personenverkehr (also alle «Poschis»). Ist sie da zu ambitioniert unterwegs?

Im neuen InnoPodcast unterhält sich Khalil mit Nigel Storny, CEO der Post Company Cars AG, dem internen Flottendienstleister der Post. Insgesamt bewirtschaftet sie mehr als 25’000 Fahrzeuge – vom Kleinmotorrad bis zum Sattelschlepper. Der Löwenteil, also rund 18’300 Fahrzeuge, sind Post-Fahrzeuge. Post Company Cars ist die grösste unabhängige Flottenmanagerin der Schweiz, führend im Bereich von Mobilitätslösungen und kann eine langjährige Kompetenz im Bereich der E-Mobilität ausweisen. Innerhalb der Post haben sie den Ausbau der E-Fahrzeugflotte vorangetrieben: Alle rund 6’100 Dreirad-Motorräder (DXP) und weitere 755 Liefer- und Personenwagen sind bereits elektrifiziert. Bis Ende Jahr werden es 300 Fahrzeuge mehr sein.

Warum will die Post überhaupt elektrisch unterwegs sein? Mit welchen Herausforderungen wird sie konfrontiert? Und mal ganz ehrlich: fossile vs. elektrische Fahrzeuge – was ist wirklich günstiger? Das und mehr erfährst du in dieser Folge des InnoPodcast.

Nigel Storny ist studierter Kommunikationswirt und verfügt über fundierte Führungs- und Vertriebserfahrung im Flottenmanagement. Während zehn Jahren, von 2009 bis 2019, war er als Geschäftsführer der LeasePlan Österreich Fuhrparkmanagement GmbH in Wien tätig. 2016 bis Anfang 2019 trieb er die LeasePlan (Schweiz) AG als Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsident voran. Seit 2020 leitet er die Konzerngesellschaft Post Company Cars AG mit 75 bestens ausgebildeten Fachspezialist*innen mit Sitz im Stöckacker in Bern.

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1:20 Was kann das Auto der Zukunft
3:00 Flottenmanagement für Newbies
9:20 Warum elektrifizieren?
10:50 Auf dem Weg der Elektrifizierung
13:00 Pandemie und Ukraine Krieg
20:05 Elektrifizierende Organisation
35:40 Was ist günstiger?
36:00 Summary, Outro & Message an die EspaceLab Community

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Über den Host 

Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden. 

Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.

#59 Open Banking – mit Marianne Wildi, CEO Hypothekarbank Lenzburg

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Regional verankert, traditionell und kundennah: Das ist die Hypothekarbank Lenzburg, kurz «Hypi». Gleichzeitig ist sie Vordenkerin in der (Fintech)-Welt. Warum? Weil sie vor rund 20 Jahren die Open Banking-Plattform Finstar® gegründet hat.

Open Banking ... Was?! In a Nutshell: Die Hypi teilt über eine offene Schnittstelle ihre Kund*innendaten mit Drittanbietern, damit sie innovative und kundenorientierte Services anbieten kann. Natürlich immer nur mit Einverständnis der Kundin oder des Kunden. Schliesslich sieht das so eine europaweite Regulation zum Open Banking vor.

Für Visionärin und Hypi-CEO Marianne Wildi ist klar, dass sich die Traditionsbank für die Zukunftsfähigkeit neu erfinden kann: «Wir als Bank wollen stabil in die Zukunft gehen und verhalten uns somit konträr zu einem Start-up: Während wir mit Regulatorien zu tun haben, wollen Start-ups kreativ sein, neue Produkte erfinden und möglichst wachsen. Zwei gegenteilige Modelle, die aber in Kombination voneinander profitieren können.»

In der neuen InnoPodcast-Folge erklärt Marianne, wie die Hypi es schafft, in solch einem streng regulierten Markt mit dem Puls der Zeit Schritt zu halten. Warum hat sie sich überhaupt für diesen Weg entschieden? Was ist ein Finanz-Ökosystem und wie profitieren die Kundinnen und Kunden davon?

Marianne Wildi hat im Jahr 1984 erste Berufserfahrungen in der IT der Hypothekarbank Lenzburg gesammelt.1996 schloss sie ihr Bachelorstudium in Business Administration ab und absolvierte das Essentials of Management Program ES-HSG St.Gallen. Seit 2010 leitet sie die traditionelle und zugleich innovative Hypothekarbank Lenzburg.

Übrigens erwähnt Marianne «Neon» als einer der vielen Drittanbieter – auch CEO und Co-Founder Jörg Sandrock war vor rund zwei Jahren beim InnoPodcast zu Gast. Hier der direkte Link zur Folge.

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> 1:20 Wenn Mariannes Freizeit wegfällt
> 2:50 Wie funktioniert Open Banking?
> 12:05 Warum geht die Hypi diesen Weg?
> 20:20 CEO im Corporate oder Gründen?
> 26:50 Erfolgskriterien für Business Ökosystem
> 37:20 Zusammenarbeit mit der Post?
> 44:10 Outro & Message an die EspaceLab Community

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#58 Vom Investitionstrauma zum erfolgreichen Trading-Business – mit Andreas Kern, CEO von wikifolio

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Zehn Jahre ist es nun mittlerweile her: Andreas Kern steht kurz vor seinem ersten Investment und lässt sich von seiner Hausbank beraten. 20% Chance, 5% Risiko – da kann ja nicht viel schieflaufen, oder? Dachte er auch. Nach genauerem Nachrechnen: Siehe da, an keinem einzigen Jahr warf das Produkt irgendeine Rendite ab. Eins ist klar: Es muss eine bessere Lösung her.

So entsteht wikifolio –eine Online-Plattform, wo Handelsstrategien von Profi und Gelegenheits-Tradern zur eigenen werden. Wie funktioniert’s? Ganz simpel: Erfahrene Anleger*innen, sogenannte Trader, publizieren ihre Strategien im Bereich Aktienmanagement. Schaffen sie es, zehn Nutzer*innen davon zu überzeugen, wird diese Strategie zu einem wikifolio Zertifikat – einem Finanzprodukt, dass an der Börse gehandelt wird und so ins eigene Depot geholt werden kann.

Hinter wikifolio steckt noch ein tieferer Gedanke dahinter: Das Angebot an Finanzprodukten soll von Mitbestimmung, Vielfalt und Transparenz bestimmt werden – nicht von einigen wenigen. Andreas ist fest davon überzeugt, dass wir alle zu Kapitalisten werden sollten. Wir alle sollen Anteile von Unternehmen besitzen, die die Zukunft gestalten. Warum diese Gedanken? Was versteht Andreas unter der Demokratisierung der Börse? Und wie zahlt das auf sein Unternehmen ein? Das und mehr erfährst du in dieser Folge des InnoPodcast.

Andreas hat 1993 sein Studium in Management und Computerwissenschaften an der HTBLA Leonding abgeschlossen. Darauf folgte ein Master of Science in «International Innovation and Technology Management» an der Johannes Kepler Universität in Linz. Er hat mehrere Unternehmen gegründet, eine Bank geführt und ist mit wikifolio seit 2008 unterwegs.

Ah, und übrigens: Die Hausbank hat Andreas nicht gewechselt – trotz Investitionstrauma. ;-)

Disclaimer
Jedes Investment in Wertpapiere und andere Anlageformen ist mit diversen Risiken behaftet. Es wird ausdrücklich auf die Risikofaktoren in den prospektrechtlichen Dokumenten der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft (Endgültige Bedingungen, Basisprospekt nebst Nachträgen bzw. den Vereinfachten Prospekten) auf www.wikifolio.com, www.ls-tc.de und www.ls-d.ch hingewiesen. Die Performance der wikifolios sowie der jeweiligen wikifolio-Zertifikate bezieht sich auf eine vergangene Wertentwicklung. Von dieser kann nicht auf die künftige Wertentwicklung geschlossen werden. Der Inhalt dieser Seite und der Podcast stellt keine Anlageberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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> 1:00 wikifolio in a nutshell
> 4:30 Was ist ein Zertifikat?
> 10:30 Warum bei wikifolio mitmachen?
> 13:00 Follow the money
> 23:30 Warum machen Trader mit?
> 28:30 Rezept gegen die Spaltung der Gesellschaft
> 34:30 Der Unternehmer Andreas
> 40:00 Investorenabsagen
> 49:45 Outro & Message an die EspaceLab Community

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#57 Der nachhaltige Online-Marktplatz für den Wocheneinkauf - mit Tobias Schubert, Co-CEO von Farmy

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In den letzten zwei Jahren hat der Onlinehandel mit Lebensmitteln extrem an Fahrt aufgenommen. Ein Player, der schon vorher diesen Zweig in der Schweiz bedient hat, ist Farmy. Farmy ist ein Online-Supermarkt für Bio-Lebensmittel und nachhaltige Produkte für den Haushalt. Mit einem der beiden CEOs, Tobias Schubert, unterhält sich Khalil Bawar in dieser Folge des InnoPodcast über die Idee zu Farmy, über den Gewinn von Investoren und auch über die Logistik, die Farmy braucht, um ein Produkt innerhalb von 15 Stunden vom Bauernhof an die Haustür zu liefern.

Nach seinem Studium hat Tobias erstmal eine Karriere in Russland gestartet. Nach acht Jahren wollte er etwas Neues, etwas Eigenes - und das am liebsten im Bereich von Bio-Lebensmitteln. Gemeinsam mit seinem Co-Gründer Roman Hartmann hat er den europäischen Markt analysiert und ist dabei schnell auf die Schweiz gekommen, um einen nachhaltigen Online-Shop aufzubauen. In der Schweiz waren Bio-Produkte damals schon im Trend und die Bereitschaft bereits sehr hoch, für Qualität einen gewissen Preis zu zahlen. Noch von seiner damaligen Heimat aus kontaktiert Tobias mehr als 100 potentielle Investoren und erhält erstmal nur Absagen. Nachdem er dann aber einen Investor an der Angel hatte, ging alles ganz schnell.

In der Schweiz ist Farmy bei den Produzentinnen und Produzenten von Bio-Lebensmitteln schnell auf grosses Interesse gestossen. Und das verwundert nicht: viele Schweizer Bäuerinnen und Bauern möchten neue Vertriebskanäle nutzen. Mit Farmy können sie das, ohne eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen und ohne Risiko. Die Produzentinnen und Produzenten liefern nur die Bio-Produkte an, welche auch tatsächlich online über den Shop bestellt wurde. Zahlen müssen sie für die Zusammenarbeit nicht. Und Foodwaste wird so auch vermieden.

Angeliefert werden die Bioprodukte in einen der Hubs in Zürich oder Lausanne. Die Sortierung der Produkte geschieht bei frischen Produkten heute noch von Hand. Eine vollautomatisierte Sortierung kommt für Tobias Schubert und Roman Hartmann derzeit nicht in Frage. Zum einen, weil sich die Anschaffung der benötigten Infrastruktur erst bei einem Umsatz amortisieren würde, der den derzeitigen Umsatz des Unternehmens von voraussichtlich 40 Millionen Franken in 2022 bei weitem überschreitet. Zum anderen ist es ihnen aber auch wichtig, nur perfekte Ware an ihre Kundinnen und Kunden zu verkaufen. Auf beide Hubs verteilt sorgen somit insgesamt um die 90 Packerinnen und Packer dafür, dass die morgens frisch angelieferte Ware innerhalb von 15 Stunden bei den Kundinnen und Kunden ist. Wer ausserhalb der Hub-Städte wohnt, muss sich einen Tag länger gedulden.

Wie Tobias und Roman auf die Idee zu Farmy gekommen sind, was sie dazu gebracht hat, trotz Rückschlägen weiterzumachen, wie sie Investoren für sich gewinnen konnten und warum sie niemanden bekehren, aber durchaus begeistern möchten, hörst du in dieser neuen Folge des InnoPodcast.

Tobias Schubert hat an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht Internationales Management studiert. Während seines Aufenthalts in Russland hat er unter anderem als Business Development Manager Russia für Otto gearbeitet, war Business Development Director bei der Rocket Internt AG und COO für Russland und die Ukraine für Groupon. Seit 2014 leiten er und sein Co-CEO Roman Hartmann den nachhaltigen Onlineshop Farmy. 
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#56 FemTech Funding: Durchboxen in einer Männerwelt – mit Déborah Loye, CEO SISTA

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Die Tech-Welt ist von Männern geprägt. Das Ergebnis: Das Potenzial vieler Gründerinnen bleibt ungenutzt. Für gleich lange Spiesse setzt sich Déborah Loye von SISTA ein. Sie kämpft gegen Biases in der Welt der Venture Capitalists und verhilft von Frauen gegründete Start-ups zu Funding Capital.

Nicht nur die Tech-Welt ist frauenfeindlich, auch die Branche der Venture Capitalists (VCs) und Angel Investors. Gemäss Déborah haben rund die Hälfte der grössten Investment Funds von Venture Capitalists aus Paris unter den Partnern einen Frauenanteil von 0%. Die fehlende Diversity spiegelt sich eins zu eins wider in den unterstützten Unternehmen. «Die Fragen von Venture Capitalists an Frauen sind nicht die gleichen wie an Männer», meint Déborah. «Frauen werden als weniger ambitioniert angesehen und ihnen wird weniger Risikoappetit zugetraut.»

Grund dafür ist unter anderem ein Implicit Stereotype Bias. Die zumeist männlichen Investoren haben ein Frauenbild, das sie pauschal auf alle Gründerinnen anwenden. Was das bedeutet und welche Wirkung es hat, erklärt Déborah in dieser Episode. Ausserdem erklärt sie, welche Rollen in diesem Kontext «Counter Factual Thinking» und der «Survirorship Bias» spielen.

Hinter dem Venture Capital Investment, respektive der Venture Capital Industry, stehen Limited Partners, meist Pension Funds und Corporates. Sie stellen den VCs das Kapital für die Start-up Investitionen zur Verfügung. Sie wollen in der Regel nach etwa fünf Jahren wieder raus – mit einer fetten Rendite. Dabei ist das Ergebnis alles andere als sicher. Da hilft es, beim Investment auf das vermeintlich sichere Bauchgefühl zu hören - und dabei tritt Mann direkt in die Falle von Implicit Stereotypes.

Die fehlende Diversity, und die daraus resultierenden ungleich langen Spiesse, konnte Déborah beweisen in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group. Gründer erhalten 2,3-mal so viel Geld wie Gründerinnen. Immerhin, die Entwicklung geht in die richtige Richtung: Bis vor einem Jahr waren es noch 2,5-mal so viel. Es bleibt aber noch viel Luft nach oben.

Frauen müssen sich in dieser Männerwelt härter durchboxen. Bis in Frankreich Geschlechterparität in Gründerteams erreicht wird, soll es gemäss Studie bis 2055 dauern. Zu lange für Déborah. Sie hat deswegen ein Netzwerk gegründet, das Gründerinnen mit Venture Capital vernetzt, ohne die sexistische «Frage nach dem Kinderwunsch» zu beantworten. Und SISTA organisiert entsprechende Trainings für VCs, damit sie an ihren Biases arbeiten können. Studiert hat Déborah in Freiburg im Üechtland (Schweiz), bevor es sie als Journalistin nach Paris (u.a. bei La Liberté) verschlug.

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1:20 SISTA in a nutshell
4:30 Female Struggles when looking for Fund
10:20 Study about (Fe)Male Founders
18:20 How Venture Capitalist (VC) work
24:40 Bias in context of funding
27:20 SISTA activities
36:50 How to embrace „counterfactual thinking“
43:30 Situation at Swiss Post

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Über den Host

Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden.

Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.

#55 Vom Schrauber zum Inhaber und Investor - mit Roland Brack, Founder und Inhaber von brack.ch

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Er gilt als der Jeff Bezos der Schweiz: der studierte Elektroingenieur Roland Brack führt einen der grössten Onlineshops in der Schweiz. 

Als Roland Brack 1994 sein Unternehmen gegründet hat, gab es weder Webshops, noch all die technischen Möglichkeiten, die uns heute zur Verfügung stehen. Angefangen hat er mit drei Mitarbeitenden. Ihr Business lag im Zusammenbauen von personalisierten Computern. Dass sein Online-Shop einmal zu den grössten Online-Händlern der Schweiz gehören würde, war damals noch keine Option.

Dass sein Unternehmen heute so erfolgreich ist, hat vor allem mit Rolands Selbstwahrnehmung und Selbstverständnis zu tun. Er selber hat sich zunächst immer mit den neuesten Produkten auseinandergesetzt. Je grösser die BRACK.CH AG wurde, umso mehr hat er Verantwortung abgegeben und losgelassen. Misserfolge wurden gefeiert und als Learning mitgenommen. 

Mittlerweile beschäftigt der Onlinehändler über 1000 Mitarbeitende und Roland hat sich ein Netz aus Führungskräften gebaut, welchen er vertraut, weil er weiss, dass sie vieles besser können als er. Wie er gelernt hat, loszulassen und dabei auch die eine oder andere Niederlage einzustecken, erklärt er ab Minute 8:05.

Roland ist auch Investor bei der Schweizer Ausgabe von "Die Höhle der Löwen". Dort beläuft sich sein Portfolio mittlerweile auf 30 Investments von insgesamt fünf Millionen Schweizer Franken. Auch, wenn nicht jeder Deal zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit führt, schätzt er die Zusammenarbeit mit Start-ups und unterstützt die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer mit seiner Erfahrung gern. Dabei arbeitet er lieber mit kurzen Business-Plänen, weil sich dieser leichter umschreiben lassen. Mehr zu seinem Engagement beim beliebten TV-Format erfährst du ab Minute 34:35.

Neben diesen interessanten Themen werfen Khalil Bawar und Roland auch noch einen Blick in die Zukunft. Wo steht die BRACK.CH AG 2030? Rolands Antwort darauf erstaunt nicht: der Unternehmer weiss es nicht - und will es auch nicht wissen. Worauf er allerdings weiter Wert legt, ist der Fokus auf seine Kundinnen und Kunden und eine grosse Agilität im Unternehmen. Wie das auch mit der Post zusammenhängt und welche Wünsche er an die Zusammenarbeit mit uns hat, erfährst du ab Minute 45:05. 

Roland Brack hat 1996 seinen Bachelor in Elektrotechnik und Elektronik an der HTL Brugg Windisch abgeschlossen. Bereits seit Anfang seines Studiums ist er Gründer und Inhaber der Competec Holding AG. Ein Teil der Compec Holding ist die BRACK.CH AG. Nebenbei sitzt Roland im Verwaltungsrat der FG Pfister Holding AG und engagiert sich dazu noch in der Aargauischen Industrie- und Handelskammer und dem Verein Svizra27.

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Time Stamps:
1:05 Roland ist wie Jeff!?
2:05 Was ist für Roland Innovation?
4:05 Wie entsteht bei Brack Innovation?
8:05 Loslassen
13:05 Hoffnungsloser Optimist mit Regenschirm
16:05 Bücher, Paypal und PCs
19:05 Denken ans Aufhören
27:35 Was gründet der junge Roland in 2022?
34:35 Hinter der Kamera bei der „Höhle des Löwen“
45:05 Planungsprozess anpassen statt 2030 planen
51:05 Erwartung an die Post
54:15 Outro & Message an die EspaceLab Community

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#54 Künstliche Intelligenz in der Krebsvorsorge – mit Dr. Roger Wanner, Gastroenterologe

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Triggerwarnung: In der heutigen Folge des InnoPodcast geht es unter anderem um explizite Erläuterungen im Bereich der Darmspiegelung und um Krebserkrankungen im Darm. Wenn du einen sensiblen Magen hast, springe vor zum Kapitel "45 ist das neue 50". Danach geht es eher um die technischen Aspekte in der künstlichen Intelligenz.

Krebsvorsorge geht uns alle an. Aber niemand spricht gern darüber. Jedes Jahr im März wird der offizielle Monat des Darmkrebses begangen. Deshalb hat Khalil Bawar sich in dieser Folge mit einem ganz speziellen Thema beschäftigt: der künstlichen Intelligenz bei der Darmkrebsvorsorge.

Sein heutiger Gast ist Dr. Roger Wanner. Roger ist Gastroenterologe, also ein Facharzt für Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt sowie den damit verbundenen Organen. Aber Roger ist nicht einfach irgendein Facharzt auf seinem Gebiet. Er war der europaweit erste Gastroenterloge, der für seine Untersuchungen auf künstliche Intelligenz zurückgegriffen hat. Und das tut er bis heute.
In dieser Folge des InnoPodcast erklärt Roger, wie so eine Darmspiegelung überhaupt abläuft, warum du spätestens ab deinem 50. Lebensjahr regelmässig in die Vorsorge gehen solltest und auch, was eine jeweilige Diagnose bedeutet. Je nachdem, ob Polypen gefunden werden und wie diese beschaffen sind, werden die zeitlichen Abschnitte bis zur nächsten Vorsorge nämlich kürzer.

Er zeigt auch auf, wieso die künstliche Intelligenz in seiner täglichen Arbeit so wichtig ist – für ihn, aber auch für seine Patientinnen und Patienten. Seitdem er nämlich mit «CatEye» (so heisst die Technologie, die er für die Krebsvorsorge im Darm einsetzt) arbeitet, hat er bei zehn Prozent mehr seiner Patient*innen frühzeitig erkennen können, ob Polypen im Darm wachsen.

Ein weiteres Thema zwischen Roger und Khalil ist das elektronische Patientendossier: Roger erläutert, warum für ihn der elektronische Austausch von Patient*innen-Daten in der Schweiz von Vorteil wäre und was er sich diesbezüglich von der Post wünscht.

Dr. Roger Wanner hat natürlich Medizin studiert, unter anderem in der Schweiz, Deutschland, den USA und den Niederlanden. In seiner beruflichen Laufbahn hat er in diversen Spitälern gearbeitet. Seit Mai 2018 ist er der ärztliche Leiter der Gastroenterologie Zürich AG.1:00 Freude auf Darmspiegelung?

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1:50 Darmkrebs
4:00 Was passiert bei einer Darmspiegelung?
7:50 45 ist das neue 50
11:30 AI im Darm
14:00 Reaktion der Patienten
19:00 Umgang mit (Gesundheits)Daten
23:10 Rolle der Post
29:00 Outro & Message an die EspaceLab Community
44:35 Outro und Message an die EspaceLab Community

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Über den Host
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#53 Mengenprognose mit Daten - mit Lorenz Rüedi, Leiter Entwicklung und Innovation Zustellung

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Das Paketvolumen bei der Schweizerischen Post hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Deshalb bietet die Post neue Möglichkeiten der Zustellung an. Dazu gehören zum Beispiel die Zustellung am Abend oder samstags. Gerade um die Weihnachtszeit steigt das Volumen so stark, dass die Pakete während der regulären Touren nicht mehr zugestellt werden können. 2021 wurden deshalb auch normale Pakete samstags geliefert. Weil die Mengen der Pakete aber nicht jeden Samstag oder abends gleich hoch sind, muss die Post den Einsatz ihrer Mitarbeitenden in der Zustellung möglichst genau planen. 

Genau diesem Thema widmen sich Khalil Bawar und Lorenz Rüedi in dieser Folge des InnoPodcasts. Lorenz Rüedi ist bei der Schweizerischen Post verantwortlich für die Entwicklung und Innovation der Zustellung. In seiner Funktion beschäftigt er sich mit zwei wesentlichen Elementen: den mobilen Geräten der Zustellenden sowie der Tourenplanung. Seine Hauptaufgabe ist dabei, die Komplexität zwischen Technologie und dem Faktor Mensch zu verringern und Entwicklungen anzustossen. 

In dieser Folge erklärt Lorenz Khalil, wie die Post ursprünglich auf die Prognosen von Sendungsmengen gekommen ist. Dabei wird schnell klar, dass die Post so föderalistisch ist wie die Schweiz an sich. Jede Region, jeder Kanton und auch die Mitarbeitenden in der Zustellung haben eigene Bedürfnisse, die bei der Planung der Touren berücksichtigt werden müssen. Deshalb hat Lorenz gemeinsam mit der IT Post ein System gefunden, welches auf diese Bedürfnisse Rücksicht nimmt. Wie sie das geschafft haben, warum die Mengenprognose von Paketen für die Post so wichtig ist und was Innovation für Lorenz bedeutet, erfährst du in dieser Folge des InnoPodcast.

Lorenz Rüedi hat an der Fachhochschule Nordwestschweiz den Bachelor in Wirtschaftsingenieurwesen abgeschlossen. Darauf folgte ein Master in Betriebswirtschaft an der Uni Bern. 2005 kam er dann über das Trainee-Programm zur Schweizerischen Post. Seit dem hat er sich intern stets weiterentwickelt und leitet seit Januar 2021 die Entwicklung und Innovation der Zustellung. 

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1:20 Peaks der Zustellung
3:20 In a nutshell: Innovation in der Zustellung
5:20 Problem: Mengenprognose
15:20 Wettbewerb mit „Prophet“
21:30 Sinn in den Realitäten des Alltages
26:40 Projektsetting
30:20 Transformation der Planungsberufe
31:50 Outro und Message an die EspaceLab Community

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Über den Host
Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden.
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#52 Fails von Innovations-Abteilungen – mit Felix Lau, Principal Infront Consulting und Management

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Aufmerksame Hörer*innen wissen es: Khalil leitet eigentlich das EspaceLab (wenn du mehr darüber wissen möchtest, hier entlang: https://espacelab.co/3gPKogx), also das Innovationslabor der Schweizerischen Post. Der InnoPodcast ist für ihn nur ein kleines Nebenprojekt. Deshalb ist diese Folge eine Herzensangelegenheit für ihn. Es geht nämlich um das Sterben von Digital Innovation Units (kurz DIU) in Konzernen und wie sie gerettet werden können. Welche Abteilungen eines Unternehmens unter dem Begriff DIUs zusammengefasst sind, erfährst du in der Folge.

Um darüber zu sprechen hat Khalil Felix Lau eingeladen. Felix ist Principal der Beratungsagentur Infront Consulting & Management. Seit fünf Jahren leitet Felix’ Beratung eine Studie zu Innovation Units im deutschsprachigen Raum und veröffentlicht diese in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin «Capital». In den letzten zwei Jahren ist ihm dann aufgefallen, dass immer mehr dieser Units ganz still und heimlich wieder geschlossen werden. Acht davon haben er und seine Kolleg*innen genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt können sie fünf Gründe nennen, warum Innovation Units scheitern – und manche sind so banal, dass Mensch es fast nicht fassen kann. Welche das sind, sei hier aber noch nicht komplett verraten. Die Studie findet ihr übrigens hier: https://espacelab.co/3oUGYg

Nur so viel: Khalil hat seine Mitarbeitenden im EspaceLab gefragt, über welche Gründe sie mehr erfahren wollen. Deshalb widmen sich Felix und Khalil der zumeist ungenügend formulierten Zielsetzung von Innovation Units sowie der verhältnismässig schlechten Kommerzialisierung, zumindest in den Anfangsjahren. Ausserdem thematisieren Sie die Skalierung von neuen Angeboten und die Rolle des Top-Managements in dem Zusammenhang. Felix gibt gute Tipps mit auf den Weg, was beim Aufbau einer DIU beachtet werden, aber auch laufend angepasst werden kann. Ausserdem spricht er über Einhörner und darüber, warum Innovation immer mit der Strategie des Kernbusiness eines Unternehmens zusammenhängen sollte.

Felix Lau (hier findest du sein LinkedIn Profil: https://espacelab.co/3gTbBih) hat an der RWTH Aachen Mechanical Engineering studiert und dort auch seinen Doktor in Engineering gemacht. Danach hat er bei e.Go Mobile im Marketing-Erfahrungen gesammelt. Bevor er 2018 zu Infront Consulting & Management gestossen ist, war er noch am Frauenhofer-Institut für Produktionstechnologie als technologischer Berater tätig.
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Khalil Bawar stellt im InnoPodcast Geschichten der Heldinnen und Helden vor, die auf ihrem spezifischen Sektor Veränderung vorantreiben. Er ist überzeugt, dass diese (Erfolgs-) Geschichten bei der Transformation helfen und die Post, die Schweiz und die Welt miteinander verbinden.
Khalil ist nicht nur Host des InnoPodcast, er leitet auch das EspaceLab, das Innovationslabor der Schweizerischen Post.

> 1:10 Beendete Kapitel

2:10 Was sind Digital Innovation Units (DIU)?
4:10 5 Gründe für die Schliessung von DIUs
8:10 Buzzwords statt klarer Ziele
11:40 Wie man Ziele formuliert
16:40 Königsdisziplin Skalierung
19:10 Unrealistische Erwartungen vom Top-Management
25:50 Empfehlungen an staatsnahe Betriebe
32:10 Outro & Message an die EspaceLab Community

Über diesen Podcast

Willkommen beim InnoPodcast. Kein Unternehmen wird ohne Innovation überleben. Wir stellen hier Menschen innerhalb und ausserhalb der Schweizerischen Post vor, die an Innovationen arbeiten und die Veränderung selbst durchleben.

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